Länderinfos
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BelizePunta Rock, Reggae & Maya-Magie am Taucher- und Inselparadies, dem Unesco-Weltnaturerbe Barrier Reef Mit seinen Palmeninseln und Atollen an Amerikas größtem Barriereriff erstreckt sich das kleine Belize (22 696 km², 236 000 Ew.) bis weit hinein in die Karibik. Rund um das Riff entrücken exklusive Insel-Resorts, die Robinsonaden gleichen, gründlich vom Alltag. Taucher erwartet eine phantastische Unterwasserwelt, darunter das weltberühmte mysteriöse kreisrunde Great Blue Hole. Globetrotter aus aller Welt treffen sich auf Caye Caulker und Hochseeangler und Badeurlauber auf Madonnas „Isla Bonita“ Ambergris Caye. Selbst die Urzelle Belizes stand auf einer Insel: auf St.George’s Caye. 1798 vertrieben englische Holzfäller dort die Spanier, um sich dann gegenüber auf dem Festland einzunisten – dem heutigen Belize City. An die britische Kolonialzeit (seit 1981 ist Belize unabh.) erinnern in der von Reggae- Rhythmen vibrierenden heißen Stadt u. a. noch viktorianische Holzpaläste und die alte Swing Bridge über dem Haulover Creek. Drei Highways erschließen von der Stadt aus die „andere“ Seite Belizes: das Festland und seine verschlafenen Orte, verwunschene Mayastätten, entlegene Mennonitendörfer, versteckte Wellness-Resorts oder Lodges und zahlreiche Nationalparks. Im Süden durchstreifen Jaguare sogar ihr eigenes Reservat. In der Nähe pflegen die Garifuna ihre afro-karibische Kultur und weitet sich der weiße Strand von Placencia. Der Central Highway führt in die aufsteigenden Berge zur kleinen Hauptstadt Belmopan und zum Travellertreff San Ignacio. Unweit erreicht man über eine Piste auch die Mayastätte Caracol. Eine Inschrift erzählt dort vom Sieg über Tikal im nahen Guatemala. |
Belize City: das ehemalige Gouverneurs-Haus |
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Costa RicaDer Garten Eden Mittelamerikas – urwüchsig, exotisch und ideal für Natur- und Badeurlaub Schöne Pazifikstrände, gut für den Tourismus erschlossene Nationalparks und eine lange schon stabile Demokratie (kein Militär, nur vier Prozent Analphabeten) haben Costa Rica zu einem der beliebtesten Ziele für Bade- und Natururlaub in Mittelamerika gemacht. Landeplatz aller Urlauber aus Übersee ist San José (1150 m). In der sympathisch übersichtlichen Hauptstadt (seit 1823, 325 000 Ew.) gibt es sehr sehenswerte Museen, allen voran das Goldmuseum. Ihr Vorgänger Cartago (gegr. 1563) liegt nur 22 km östlich am Fuß des Vulkans Irazú (3432 m). Vom Hauptkrater bietet sich bei klarer Sicht ein grandioser Panorama-Rundblick von der Karibik- bis zur Pazifikküste. So eng rücken die beiden Ozeane dem Land (51 100 km2) auf seinen mit 112 Vulkanen gespickten Leib. Auch die Aerial Tram, eine Gondelbahn durchs Urwalddach beim Nationalpark Braulio Carillo (es gibt eine zweite bei Jacó), ist von San José schnell über eine gute Straße erreicht. Hoch oben im Osten der Karibikküste gleiten Ausflugsboote über die verwunschenen Kanäle des Nationalparks Tortuguero. Und im Süden, wo sich auch die Bananenplantagen ausbreiten, treffen sich Rucksackreisende im Badeort Cahuita. Den Nordwesten erschließt die Panamericana. Abstecher bringen zu Kunstgewerbedörfern, Kaffeeplantagen, zum Bergnebelwald von Monteverde und Costa Ricas spektakulärstem Vulkan, dem aktiven 1633 m hohen Arenal. Er wärmt auch nahe öffentliche Thermalquellen. Weiter nördlich beginnt die regenarme Region Guanacaste, Tor zu den Pazifikstränden der Halbinsel Nicoya. Zu den schönsten gehört die weiße Playa Flamingo, wo auch schon Hollywood-Prominenz gesichtet wurde. Naturbelassener ist die Playa Grande beim Nationalpark Marino las Baulas de Guanacaste; zwischen Dezember und März legen dort Lederschildkröten ihre Eier ab. Auch an der südlichen Pazifikküste wechseln gepflegte Badestrände mit wilden in Nationalparks wie der Playa Manuel Antonio ab. Taucher erwartet in den Riffen um die Isla del Caño eine selten intakte Unterwasserwelt. Auf der Insel finden sich auch noch die für Costa Rica so typischen bis zu zwei Meter großen massiven präkolumbischen Granitkugeln esferas de piedra. Die Wissenschaftler rätseln bis heute, wie sie so perfekt rund geformt wurden und wofür. |
Traumstrände am Pazifik bei Manuel Antonio |
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El SalvadorIm kleinsten Pazifikstaat ist das Gute immer nah – Strände, Vulkanseen, Nationalparks und Mayastätten So bekannt der Airport der Hauptstadt San Salvador (480 000 Ew.) als wichtige Drehscheibe des Flugverkehrs, so unbekannt El Salvador. Dabei hat es auf seinem engen Raum ( 21 041 km2 ) Erstaunliches zu bieten: schöne Vulkangebirge, heiße Quellen, saubere Seen, über ein Dutzend Nationalparks, mit dem Río Lempa den größten Fluss Mittelamerikas, außerdem rund hundert präkolumbische Stätten, darunter Tazumal (600 v. Chr. –1100 n. Chr.), San Andrés (600– 900 bewohnt) und das wie Pompeji von Vulkanasche konservierte Joya de Cerén, Unesco-Weltkulturerbe. Touristisch ist El Salvador gut erschlossen. Badeurlauber finden schicke Ferienresorts an der Costa del Sol. Wellenreiter treffen sich in der starken Brandung nahe der alten Hafenstadt Puerto Libertad. Und Inselfans können ab La Unión im tiefen Süden die Inseln im Golf von Fonseca erkunden; schöne Strände gibt es z. B. auf den Islas Martín und Conchaguita. Im Grenzland zu Honduras beim Dorf Corinto liegen Höhlen mit 10 000 Jahre alten Petroglyphen. Lohnende Ausflugsziele sind auch das koloniale Kleinod Suchitoto und der Lago Coatepeque am Fuß des Santa- Ana-Vulkans, mit 2365 m höchster des Landes. |
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GuatemalaIm Kernland der Maya faszinieren mächtige Tempel, lebendige Kulte und prächtige Kolonialstädte Ein dramatisches landschaftliches Profil, eine reiche indigene Kultur, dazu zahlreiche Zeugen der Mayakultur sowie eine bewegte Geschichte: Guatemala (108 889 km2, 13,5 Mio. Ew.) ist eines der beeindruckendsten Länder Zentralamerikas. Gewaltige von Flusstälern zerfurchte und von Hochebenen durchzogene Gebirge fallen steil zur Pazifikküste und wie eine Rampe zum Lago Izabal und dem Bananenland der Karibikküste ab. 33 Vulkane, darunter der mit 4220 m höchste Zentralamerikas, der erloschene Tajumulco, überragen die Sierras. Nordöstlich erheben sich die von Kaffeeplantagen, dichten Nadelwäldern und reißenden Flüssen geprägten Gebirge von Verapaz, um in eine Karstlandschaft der Kegelberge und schließlich den dichten Dschungel des Petén überzugehen. Im ganzen Land finden sich Ruinen der einst hier vorherrschenden alten Mayakultur, die berühmtesten freilich liegen im Petén: Tikal, Uaxactún, Dos Pilas oder Aguateca. Immer noch dominieren die Nachfahren der alten Maya das Land – zumindest zahlenmäßig. Mit 60 Prozent indígenas der verschiedensten Stämme und Sprachen – z. B. Quiché, Mam, Cakchiquel, Kekchi, Chortí oder Tzutuhil – führt Guatemala die Länder Lateinamerikas mit indigener Bevölkerung an. Gekleidet in jeweils andere Trachten, verzaubern die Ureinwohner das Land mit ihren Märkten, Maisfeldern und religiösen Festen, in denen sich alte Mayakulte mit christlichen Ritualen mischen. Besonders schön zu beobachten ist das sonntags in Chichicastenango, wo einst ein spanischer Priester den Popul Vuh, die „Bibel“ der Maya, für die Nachwelt rettete, oder zu Ostern in La Antigua. Jahrhundertelang an den Rand gedrängt, fand die indigene Bevölkerung in der Quiché-indígena Rigoberta Menchú, die 1992 den Friedensnobelpreis erhielt, ein Sprachrohr für ihre Rechte. Auch die ausländischen Touristen trugen zur neuen Wertschätzung der Mayanachfahren im Land bei. Hauptmagnet für alle Besucher, die in der Metropole Guatemala- Stadt (1500 m, 1,2 Mio. Ew.) landen, ist La Antigua, die „Alte“ (Hauptstadt). 200 Jahre lang regierten dort die spanischen Vizekönige ein fast ganz Zentralamerika umfassendes Reich. Aufgegeben nach einem Erdbeben und wieder größtenteils aufgebaut, spiegelt die Stadt mit ihren kolonialen Kirchen und Gassen, Hotels, Restaurants und Sprachschulen das Gestern und Heute des Landes wider. Highlight unweit von Antigua ist der malerisch vor der Silhouette von Vulkanen gelegene Atitlán-See mit seinen Tzutuhil-Gemeinden. Wer tiefer in die lebendige Mayakultur eintauchen will, kommt über die Panamericana zu Marktflecken wie Totonicapán. Unweit erinnert die Stadt Quetzaltenango namentlich an die legendäre Totenwache der Quetzal-Vögel bei den hier 1524 im Kampf gegen Pedro de Alvarado gefallenen Quiché-Kriegern. |
Traditionsbewusst: die Nachfahren der Maya |
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HondurasMehr als Copán – hier treffen sich Entdecker, Taucher und Fans unverfälschter Karibikinseln Als zweitgrößtes Land Zentralamerikas, zugleich aber eins der ärmsten, gilt das Mestizenland Honduras (112 088 km2, 6,7 Mio. Ew., davon nur 7 % indígenas) noch als echtes Entdeckerziel. Gelegen im Abseits der Panamericana, die die Hauptstadt Tegucigalpa (738 500 Ew.) als einzige Mittelamerikas nicht tangiert, bietet es vielerorts ein Bild, als sei die Zeit stehen geblieben. Treffpunkte von Travellern sind die Hängemattenparadiese an der Karibikküste; in La Ceiba werden Rafting-Touren geboten; und wer Lust hat, kann an Expeditionen zu Höhlen, Wasserfällen und in den Dschungel der Mosquitia teilnehmen. Die Mayastätte Copán, berühmt für ihre prächtigen Steinmetzarbeiten, lockt indes Schaulustige aus aller Welt. Und auch die Riffe um die rund 40 km der Karibikküste vorgelagerten Islas de la Bahía, insbesondere von Roatán, Guanaja und Utila, entwickelten sich zu einem Magnet für die internationale Taucherszene. Denn dort kommen noch 95 % aller karibischen Korallenarten vor. |
Die Mayastätte Copán erlebte ihre Blütezeit um das Jahr 700; heute ist sie Weltkulturerbe. |
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NicaraguaAuf den Spuren Mark Twains zum Gran Lago, dem Nabel von Amerika, und herrlichen Pazifikstränden Regenwälder, eine atemberaubende Vulkanlandschaft, weite Pazifikstrände und prächtige Kolonialbauten: Nicaragua (130 000 km²; 5,3 Mio. Ew.) bietet alles, was man von einem Urlaub in dieser Region erhofft – dazu eine einzigartige jüngere Geschichte. Mehr als 40 aktive Vulkane und von Erdbeben geschlagene alte Wunden in den Städten, allen voran in der Hauptstadt Managua, erzählen in diesem größten Land Zentralamerikas von unruhiger Erde. Wo sich heute der größte See Zentralamerikas ausbreitet, der Gran Lago (auch Lago de Nicaragua genannt), schoben sich vor Urzeiten die Subkontinente zusammen. Als Beweis dafür führen Wissenschaftler gern die einzigen Süßwasserhaie der Welt an, die in seinen Fluten leben. Politisch blickt Nicaragua zurück auf eine erfolgreiche Revolution durch die Sandinisten (1979) und die friedliche Rückkehr zur Demokratie (1990). In der letzten Zeit erblühten vor allem Privatwirtschaft und Tourismus. An den Pazifikstränden, im Kunstgewerbedorf Masaya und im prächtigen kolonialen Granada (gegr. 1524) am Gran Lago pulsiert wieder internationales Leben. Touristen steuern in Bussen den rauchenden Schlund des Masaya-Vulkans an oder tuckern durch das Insellabyrinth des Solentiname-Archipels im Gran Lago, wo sich Künstler niederließen. Vom großen See kann man auch über den Río San Juan durch Dschungel bis zur Karibik tuckern und umgekehrt, quasi auf den Spuren Mark Twains und zahlloser Glücksritter zu Zeiten des Goldrausches in Kalifornien. Der US-Schriftsteller begleitete sie damals über die ganze Route. Das fehlende Stück von Gran Lago zum Pazifik wurde über Land gereist und dort dann ein neues Schiff bestiegen. |
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PanamaWo sich die Welten begegnen: Atlantik & Pazifik, Natur & Technik, indígenas & Moderne Das Land der 1500 Inseln vor zwei Küsten und des Panamakanals ver eint große Gegensätze und große Geschichte. Passionierte Vogelbeobachter schwärmen vom Artenreichtum im tropischen Regenwald von Panama (75 517 km2; 2,9 Mio. Einwohner). Er bedeckt über die Hälfte des Landes. Im Westen, wo der Vulkan Barú (3475 m) über die Nebelwald zone ragt, bildet er den nach Costa Rica hineinreichenden Nationalpark Amistad (Unesco- Weltnaturerbe). Im östlichen Tiefland „verstopft“ er die Grenze zu Kolum bien, dem Land, zu dem Panama bis 1903 noch gehörte. Inselfans können in der Ka ribik auf dem über 350 idyllische Palmeninseln zählenden San-Blas-Archipel in die selbst verwaltete Welt der Kuna-indígenas eintauchen – oder im Pazifik in den Ferientrubel von Contadora, der Perle der Perleninseln. Weltenbummler schwärmen vom kosmopolitischen Flair der Metropole Panama-Stadt (967 000 Ew.), von ihrer Altstadt (Casco Viejo) und dem historischen Viertel Panama Viejo (Alt-Panama). Gegründet 1519, nur sechs Jahre nach der Entdeckung des Pazifiks durch Vasco Núñez de Balboa, war sie Startrampe Pizarros nach Peru und bald darauf Hafen für die dort erbeuteten Schätze. Eine Steinbrücke in Panama Viejo erinnert noch an den Camino Real, den Weg, über den sie dann zum Karibikhafen Portobelo geschleppt wurden. Wie viel angenehmer reist es sich da heute von Ozean zu Ozean durch den Panamakanal oder mit der restaurierten Eisenbahn! Das kolonialverschlafene Portobelo entführt gar bis in die Zeit von Kolumbus. Vor der Playa Damas fand man das Wrack einer Karavelle – vermutlich das Schiff, das Kolumbus 1502 auf seiner vierten Reise zurückließ. Auch der zum Sir geadelte Pirat Francis Drake fand hier sein Grab (1596). |
Insel des karibischen San-Blas-Archipels |
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Reise-Infos
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Special-Tipp„Centroamérica, tan pequeña ... tan
grande“ – unter diesem Motto werben
die zentralamerikanischen Länder um
Besucher – auch im Internet: |
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AdressenHonorarkonsulat von BelizeLindenstraße 46–48 Botschaft von Costa Rica Dessauerstr. 28–29, D-10963 Berlin Botschaft von El Salvador Joachim-Karnatz-Allee 47, D-10557 Berlin Instituto Guatemalteco de Turismo (INGUAT), c/o Botschaft von Guatemala Botschaft von Honduras Cuxhavener Str. 14, D-10555 Berlin Botschaft von Nicaragua Joachim-Karnatz-Allee 45, D-10557 Berlin Fremdenverkehrsamt Panama Joachim-Karnatz-Allee 45, D-10557 Berlin |
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