ags/Sep25 Rio de Janeiro, der Amazonas-Regenwald, Recife und Alagoas gehören zu den Favoriten der audiovisuellen Welt.

Brasilien ist Schauplatz unglaublicher Geschichten, atemberaubender Landschaften und lebendiger Kulturen, die audiovisuelle Produktionen auf der ganzen Welt inspirieren. Mit nationalen Filmen, die bei Veranstaltungen wie den Oscars, den Filmfestspielen von Cannes und den Berliner Filmfestspielen Preise gewinnen, etabliert sich das Land als kreatives Kraftzentrum – und offenbart hinter jeder Szene Reiseziele, die jeden Zuschauer in einen leidenschaftlichen Reisenden verwandeln können.

Alagoas: ein Land der Heilung, Kultur und Bewusstsein
Das Meer, das die Küste von Alagoas umgibt, ist mehr als nur eine Kulisse – es ist ein Charakter, ein Zeuge und eine Kraft der Veränderung. Dieses Meer ist auch Schauplatz von „Alice“, einem ergreifenden und kraftvollen Kurzfilm von Gabriel Novis, der Zuschauer auf der ganzen Welt bewegt hat und bereits für eine Oscar-Nominierung 2026 im Rennen ist. Der Film begleitet Alice, eine Transgender-Surferin aus Alagoas, die an ihre Heimatküste zurückkehrt, um sich ihren Erinnerungen zu stellen, Wunden zu heilen und ihre Identität an einem Ort der Resilienz zu bekräftigen.

Recife: der tropische Protagonist, der Cannes erorberte
Recife ist Schauplatz von „The Secret Agent“, ein gefeierter Spielfilm von Kleber Mendonça Filho, der in der pulsierenden Stadt Recife in Pernambuco gedreht wurde. Mit Wagner Moura in der Hauptrolle – Gewinner des Preises für den besten Schauspieler – und einer Handlung, die in den 1970er Jahren spielt, erzählt der Film die Geschichte eines Mannes, der einen Neuanfang sucht, indem er das Chaos von São Paulo hinter sich lässt, um in der Hauptstadt von Pernambuco neu anzufangen. Der Schauplatz? Eine Stadt, die vor Kultur, Geschichte und Herzlichkeit pulsiert.

Aber Recife ist weit mehr als nur eine Filmkulisse. Es ist ein Reiseziel, das lebendige Geschichte, atemberaubende Strände, kühne Gastronomie und authentische kulturelle Erlebnisse vereint. Hier ist das Kino nur der Anfang.

Rio de Janeiro: eine Kulisse von Mut und Schönheit
Als Rio de Janeiro bei den Oscars 2025 mit „I'm Still Here” auf der großen Leinwand erschien, fiel die Welt erneut dem Zauber der Großartigkeit der „Marvelous City” zum Opfer. Aber dieses Mal war es anders. Rio, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, diente als Kulisse für ein tiefgründiges, reales und kraftvolles Drama, das den Preis für den besten internationalen Spielfilm gewann. Der Film unter der Regie von Walter Salles ist eine Adaption der gleichnamigen Memoiren von Marcelo Rubens Paiva und erzählt die Geschichte von Eunice Paiva – dargestellt von Fernanda Torres –, einer Mutter, Witwe und vor allem einer leidenschaftlichen Menschenrechtsaktivistin.

Die Kinematografie des Films ist eine Hommage an Rio in all seinen Facetten: die Stadt mit ihrer üppigen natürlichen Schönheit, ihrem einladenden Alltag und ihrer lebendigen historischen Erinnerung.

Amazonas: eine Reise durch Flüsse, Regenwald und preisgekröntes Kino
Als die Figur Teresa sich in „The Last Blue“ dazu entschließt, ihrem Schicksal zu trotzen und die flüssigen Adern des Amazonas zu befahren, lädt sie den Betrachter dazu ein, über Freiheit, Altern und Zugehörigkeit nachzudenken. Unter der Regie von Gabriel Mascaro und als Gewinner des Silbernen Bären bei den diesjährigen Berliner Filmfestspielen verwandelt der Film den größten tropischen Regenwald der Welt in die Bühne für eine Geschichte, die sowohl zutiefst persönlich als auch universell nachhallt. Es ist keine Überraschung, dass der Film auch den Preis der Ökumenischen Jury gewann und die Herzen der Leser der Berliner Morgenpost eroberte.

Brasilien lädt alle Besucher ein, ihre eigene Geschichte an diesen bezaubernden Ortenzu erleben. Licht, Kamera, Action – das nächste unvergessliches Reiseziel beginnt jetzt!

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