ags/Dez25 Chihuahua bietet Berge, Täler, Flüsse und Bäche, wüstenartige Dünen, wilde Tierwelt, historische Dörfer und indigene Kultur – ein großartiger Ort, um eins mit der Natur zu werden, Neues zu entdecken und die Sinne zu beleben.
Einer der größten Canyons der Welt, mit Schluchten, die doppelt so tief sind wie die des berühmten Grand Canyon in den USA, sowie die fünf darin liegenden „Magischen Dörfer“. In diesen Dörfern leben die Rarámuri, ein indigenes Volk, dessen Name „die Leichtfüßigen“ bedeutet. Sie sind berühmt für ihre Ausdauer und Schnelligkeit sowie ihre Teilnahme an internationalen Marathons.
Neben Tequila und Mezcal ist Chihuahua auch die Heimat des Sotol, eines Destillats aus der gleichnamigen Pflanze, das seit über 800 Jahren traditionell hergestellt wird und 2026 international für Aufsehen sorgen wird.
Zum 30-jährigen Jubiläum des Internationalen Abenteuertourismus-Festivals 2026 (FITA) werden im gesamten Bundesstaat über 100 Outdoor-Events stattfinden (Ultramarathons, Kletter- und Mountainbikeevents, Reitveranstaltungen, etc.) vor einer spektakulären Naturkulisse.
Wer seinen Abenteuergeist in atemberaubender, unberührter Natur ausleben möchte, kommt 2026 am Bundesstaat Chihuahua nicht vorbei. In dieser faszinierenden Heimat der Rarámuri, wo die Welt ihre verborgenen Schätze zu offenbaren scheint, erwartet Reisende eine der spektakulärsten Naturlandschaften Mexikos: die legendären Kupferschluchten (Barrancas del Cobre). Dieses beeindruckende Canyon-System – viermal größer und doppelt so tief wie der Grand Canyon in Arizona – erkundet man am besten an Bord des Panoramazuges „El Chepe“, von dem aus sich atemberaubende Ausblicke auf dieses Naturwunder bieten.
Für alle, für die Reisen nicht einfach nur Anschauen bedeutet, sondern die aktiv sein und etwas erleben wollen, ist ein Besuch in Divisadero ein absolutes Muss. Von hier aus führen Wander-, Rad- und Reitwege durch ursprüngliche und intakte Natur zu den Canyons Urique, Tararecua und del Cobre, die alle mit einem unvergleichlichen Panorama aufwarten. In Divisadero befindet sich außerdem der spektakuläre Abenteuerpark Parque de Aventura, wo es für die Besucher in luftige Höhen geht. Zu den Highlights des Parks gehören schwindelerregende Hängebrücken, rasante Zip-Line-Fahrten, anspruchsvolle Kletterwände – und eine über drei Kilometer lange Seilbahn, die sanft schwebend über die Schluchten gleitet. Das Panorama, das sich bei der Fahrt mit der Seilbahn bietet, ist für das menschliche Auge kaum zu erfassen. Man verliert sich in der Ferne, fühlt sich vollkommen frei und überschaut etwa 60.000 Quadratkilometer.
Wer die Canyon-Region besucht, sollte auch eine Übernachtung in Creel einplanen, einem der fünf „Magischen Dörfer“ von Chihuahua. Einst lediglich ein Bahnhof an der Eisenbahnstrecke, ist Creel heute das lebendige Zentrum der Rarámuri-Kultur, der indigenen Gemeinschaft, die diese Region prägt. Das Volk ist berühmt für seinen schnellen Vorfuß-Laufstil, mit dem sie schon bei internationalen Marathons gewonnen haben, und für die lebendige Pflege ihrer uralten Traditionen. In ihren handgefertigten, farbenprächtigen Gewändern begegnet man ihnen vielerorts am Wegesrand, wo sie kunstvolles Handwerk anbieten und man sie in ihrer Sprache sprechen hören kann. Für ein noch intensiveres Eintauchen in die Kultur der Region empfiehlt sich ein Besuch des Rarámuri-Dorfes San Ignacio Arareko, acht Kilometer von Creel entfernt, das am Rand eines kleinen Waldes und eines hufeisenförmigen Sees liegt und ein Jesuitenkloster aus Kalkstein aus dem 18. Jahrhundert beherbergt. Ganz in der Nähe befinden sich auch die Täler Valles de los Monjes und Bisbarache, bekannt für ihre bis zu 30 Meter hohen Felssäulen, sowie der Wasserfall Cascada Rukiraso. Auf dem Weg zu diesem spektakulären Wasserfall wandert man zwischen Höhlen und Bächen hindurch und kann dabei eindrucksvolle Höhlenmalereien entdecken.
Der Bergbauboom des 17. Jahrhunderts, als die Silberadern fast bis an die Oberfläche reichten und problemlos geschürft werden konnten, ist bei einem Besuch der Minen von Cerro Colorado und La Bufa noch spürbar. Beide liegen in der Nähe von Batopilas, einem „Magischen Dorf“ tief im Kupfercanyon, das von Creel aus in etwa drei Stunden mit dem Auto zu erreichen ist (ein Drittel der Strecke ist sehr kurvenreich und steil, daher wird empfohlen, einen erfahrenen Reiseführer zu engagieren). Doch auch wenn die Fahrt durch das zerklüftete Gelände etwas beschwerlich ist, entschädigt der Ausblick: Die Straße schlängelt sich durch die wunderschöne Bergwelt, über Brücken, entlang von Flüssen und Bächen und auf alten Pfaden, auf denen einst Indigene, spanische Missionare und Gold- und Silbersucher unterwegs waren.
Im Südwesten des Bundesstaates, 18 Kilometer von der Bahnstation Bahuichivo entfernt, liegt das Dorf Cerocahui mit beeindruckenden Aussichtspunkten wie dem Valle, dem León oder dem Cerro del Gallego, von denen aus man den lieblich mäandernden Fluss und die kleinen Häuser des Dorfes Urique überblickt. Eingebettet zwischen den Bergen herrscht hier ein mildes Klima, und die Bodenfeuchtigkeit ermöglicht den Anbau von Weinreben. Zudem zieht diese fruchtbare, immergrüne Gegend zahlreiche Vogelarten und Wildtiere an, die sich hervorragend beobachten lassen.
Chihuahua, die gleichnamige Hauptstadt des Bundesstaates, bietet zahlreiche Ausgehmöglichkeiten und ist der Ort, an dem man den besten Sotol probieren kann – eine Spirituose mit geschützter Herkunftsbezeichnung, die 2026 auch internationale Bekanntheit erlangen soll. Besuchen Sie die Destillerien Hacienda Paulina, Hacienda del Faisán oder die Bar La Sotolería, um mehr über die Geschichte und Herstellung dieses Getränks zu erfahren, darunter die Herstellung des Likörs Crema de Sotol oder des klassischen Sotol Reposado mit komplexen und kräftigen Aromen. Zu den Spezialitäten in den traditionellen Restaurants in Chihuahua gehören hervorragende Steaks, Taco Discada oder der von den Mennoniten hergestellte Käse, die sich hervorragend mit einem Sotol de Víbora Remojada (mit eingelegter Schlange) kombinieren lassen.
Darüber hinaus bietet der Bundesstaat zahlreiche Möglichkeiten für Kurztrips, wie beispielsweise zu den Mennoniten-Siedlungen rund um die Stadt Cuauhtémoc. Die dort lebenden Mennoniten sind Nachfahren deutscher Auswanderer und pflegen noch immer einen Lebensstil, der dem des 16. Jahrhunderts entspricht. Weiter nördlich, in der Nähe von Ciudad Juárez, liegen die Dünen von Samalayuca – eine filmreife Kulisse mit feinen Sanddünen, auf denen man Sandboarding betreiben kann.
Für Extremsportliebhaber werden in Chihuahua im Jahr 2026, anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Internationalen Abenteuertourismus-Festivals (FITA), rund 100 Outdoor-Events (Ultramarathons, Klettern, Reitausflüge, Mountainbiking und mehr) vor einer spektakulären, natürlichen Kulisse ausgerichtet werden.
Eine Reise in den Bundesstaat Chihuahua ist ein echtes Abenteuer inmitten fast unberührter und intakter Natur und lässt Reisende tief in die reiche lokale Kultur eintauchen.
Weitere Informationen bei: Polo Sánchez-Valle, Métonymie
Touristische Vertretung von Chihuahua in Europa, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!











